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Überlebenshilfe für unsere Stachelritter

Nützliche Sympathieträger im Garten

Hierzulande gilt der Igel als ein Symboltier des naturnahen Gartens. Im Englischen heißt er übrigens „hedgehogs“, zu Deutsch: „Heckenschweine“. Das verweist auf ihre Angewohnheit, ihren hauptsächlichen Lebensbereich auf der Suche nach Futter grunzend und schmatzend zu durchstöbern. Es sind aber genau diese üppigen Heckenareale am Waldrand, in der Landschaft und in der eigenen Gartennachbarschaft, die aus Gründen der „Pflegeleichtigkeit“ immer weniger werden: keine Reisighaufen mehr, unter denen die Säugetiere ihre Jungen sicher gebären können und wo hinein sie sich zum Winterschlaf zurückziehen könnten. Keine dicken Laubschichten, die sie mit ihrem rüsselspitzen Schnäutzchen nach für sie leckeren Viechereien durchstöbern könnten.

 

Eine Zufütterung durch den Menschen bedeutet Ernährungssicherheit und wird von vielen wilden Gartentieren zunehmend häufig gebraucht. Sie sollte allerdings nur eine Ergänzung zu natürlichen Futterquellen sein. Igel und Eichhörnchen mit artgerechtem Spezialfutter zu unterstützen, so wie das bei Gartenvögeln längst Gang und Gäbe ist, hat für Mensch und Tier wechselseitige Vorteile: Freude am Tier und Schneckenvertilgung als Plus für den Menschen, sicherere Ernährungslage und sogar Überlebenshilfe auf der Seite der Igel. Für Igel geeignetes Mischfutter aus dem Fachhandel – sei es für die unterstützende Zufütterung oder zum Aufpäppeln von schwachen Tieren und September-Spätlingen – enthalten im wesentlichen Getreide, Honig, Nüsse, Mineralstoffe, Insekten, Weich- und Krebstiere sowie Früchte. Auch zusätzliche Feuchtnahrung (wahlweise Katzenfutter) anzubieten sowie den Tieren im Garten abends einen Napf mit Wasser bereit zu stellen. Das ist besonders an heißen Sommertagen, wenn es lange nicht geregnet hat, entscheidend. Wichtig ist es auch, eine gewisse Barrierefreiheit des Gartens sicher zu stellen, damit Igel sich ihre natürlichen und vom Menschen angebotenen Nahrungsquellen ungehindert und sicher erschließen können. So sollen Zäune es zulassen, dass sie unter ihnen hindurch schlüpfen können, Gartenteiche so gestaltet sein, dass hineingefallene Tiere sich an flachen Stellen eigenständig aus ihnen retten können und Kellerschächte und andere tückische Fallgruben igelsicher abdeckt werden. Auch hilft es den Tieren, ihnen an einem geschützten Gartenplatz ein Igel-Haus als Unterschlupf und Überwinterungsstätte anzubieten. Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmangel und dem winterlichen Kältetod der Igel. Sind die Nahrungsquellen knapp, sind die Gartentiere bis in den November hinein auf Futtersuche. Dadurch verlieren sie wertvolle Zeit für den jetzt eigentlich längst erforderlichen Nestbau. Wird das Winterquartier aber aus Zeitmangel zu wenig gepolstert, erfrieren viele Igel deswegen in der Frostperiode. zu Igelfutter
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