Tipps für ein echtes Igel-Paradies | Welzhofer Igelfutter

Tipps für ein echtes Igel-Paradies

So fühlen sich die possierlichen Tierchen pudelwohl
10. September 2021

Viele Menschen sehen Igel einfach als niedliche Gartenbewohner. Was die Meisten leider nicht wissen ist, dass die kleinen stachligen Freunde bereits vor vier Jahren auf die rote Liste der gefährdeten Tiere aufgenommen wurden.  Seit einigen Jahren schon ist der natürliche Lebenszyklus der Tierchen ziemlich durcheinander geraten.

Die Sommer werden länger und es kann sogar noch weit bis in den November warm bleiben. Dadurch kommt es immer häufiger vor, dass Igel-Eltern nicht nur einmal, sondern zwei Mal im Jahr kleine Igel-Babys bekommen – das bedeutet im Herbst ganz viele Mini-Igel, die sich nicht mehr genügend Winterspeck anfuttern können, um den Winter zu überleben.

Viele Naturfreunde möchten Igeln im eigenen Garten ein schönes Zuhause schaffen. Doch wo fühlt sich ein Igel so richtig wohl? Wir haben ein paar Tipps, wie Sie aus Ihrem Garten ein echtes Igel-Paradies zaubern.

Igel im Garten | Welzhofer Igelfutter

1. Natur pur

Je naturbelassener der Garten ist, desto wohler fühlt sich der Igel! Große Laubhaufen bilden einen kuschligen Unterschlupf zum Einigeln und können dem Igel helfen, sein Quartier für kalte Herbst- und Winternächte einzurichten. Bevor Sie also anfangen, Ihren Garten aufzuräumen, lassen Sie das Laub im Herbst einfach liegen, oder rechen Sie es zu einem Haufen zusammen. Im Laub tummeln sich im Übrigen auch köstliche Asseln, Regenwürmer und andere Insekten, die für die possierlichen Tierchen einen klasse Mitternachtsimbiss abgeben.

Wenn Sie dem Igel ein richtiges Igelhäuschen aufstellen, achten Sie darauf, dieses mit ein wenig mit Laub und Ästen zu bedecken, sodass das Quartier gut geschützt ist vor Fressfeinden wie Mardern oder Katzen.

2. In Ruhe lassen

Haben Sie schon einen kleinen Mitbewohner in Ihrem Garten? Super, dann haben Sie wohl schon alles richtig gemacht! Sollte ein Igelchen des Nachts quietschfidel durch Ihren Garten spazieren, lassen Sie es bitte in Ruhe. Denn was viele Menschen vergessen: So niedlich sie auch sind, Igel sind und bleiben Wildtiere. Wenn Sie Ihre stachligen Gäste zu sehr verwöhnen, schaffen sie es nicht mehr, allein in der Natur zu überleben.

Am besten helfen Sie den kleinen Tierchen, indem Sie Ihren Garten sicher und gemütlich herrichten und Gefahrenquellen vorbeugen. Sichern Sie Schächte zu Kellerfenstern und decken Sie Teiche ab, damit die Igel nicht hineinfallen. Auch Regentonnen und andere tiefe Wassergefäße sollten Sie immer sichern, um den stachligen Garten-Mitbewohner vor dem Ertrinken zu bewahren.

3. 5-Sterne-Menü servieren

Grundsätzlich sind Igel Insektenfresser – aber Regenwürmer und Schnecken finden sie auch ziemlich lecker. Dennoch können Sie den kleinen Stachelschnäuzchen unter die Pfoten greifen und sie bei der Futtersuche unterstützen, damit sie sich für den Winterschlaf noch ordentlich Speck anfuttern können.

Igel stellen hohe Ansprüche an ihre Nahrung, zudem benötigen Sie Proteine in Form von Fleisch, Insekten und Fett.  Mit unserem Igelfutter helfen Sie Ihren stacheligen Gästen im Garten, sich optimal auf das Überwintern vorzubereiten und letztendlich das Überleben zu sichern. Es versorgt die kleinen Stachelschnäuzchen nicht nur mit ausreichend Mineralien, Ölen und Fetten, sondern enthält zusätzlich auch Insekten, Trockenfleisch, Weich- und Krebstiere

Bitte füttern Sie Igel abends und nutzen Sie dafür einen flachen Teller. Stellen Sie zusätzlich zu unserem Igelfutter auch frisches Wasser bereit. Bieten Sie bitte niemals Milch an: Das kann zu schlimmen Verdauungsproblemen führen und den kleinen Igel schlimmstenfalls umbringen. Auch Speisereste, Obst und Gemüse sind ungeeignet.